natural capital for a richer life

Fakten

 

Die Herausforderung

 
Das Problem: aus der Balance
 
Die Erwärmung der Erde stellt eine der grössten Herausforderungen dar, vor denen die Menschheit steht. Es besteht inzwischen ausreichende wissenschaftliche Erkenntnis zur Annahme, dass der Anstieg der Oberflächentemeratur der Erde durch die Zunahme von Treibhausgasen als Folge menschlichen Handelns verursacht wird. Das Verbrennen fossiler Brennstoffe über eine relativ kurze Periode im Vergleich zur Zeit, die die Erde nötig hatte, um diese Brennstoffe zu formen, hat den CO2-Ausstoss verzehnfacht. Von allen Treibhausgasen ist CO2 mit einem Anteil von 76% das bedeutendste Gas. Ein erhöhter CO2-Gehalt führt zu einer höheren Durchschnittstemperatur auf der Erde. Die wichtigsten Folgen  hiervon sind eine Zunahme extremer Wetterverhältnisse: tropische Stürme, Hitzewellen, Trockenheit und Überschwemmungen, sowie der Anstieg des Meersspiegels durch die Ausdehnung von Wasser und dem Schmelzen der Polkappen.
 
Die Lösung: die Balance wiederherstellen
 
Prof. Dr. Schuiling hat eine Methode entwickelt, um den CO2-Gehalt der Atmosphäre wiederherzustellen. Schuiling macht Gebrauch von Prozessen, die in der Natur vorkommen und die die CO2-Balance beeinflussen. Seit der letzten Eiszeit besteht ein Gleichgewicht von rund 260 ppm (parts per million) in der Atmosphäre. Es sind natürliche Prozesse, die CO2 in die Atmosphäre transportieren und die CO2 wieder aus der Atmosphäre aufnehmen. Die Erde transportiert unter anderem durch Vulkanausbrüche jährlich ungefähr 2,5 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Ungefähr dieselbe Menge wird auch wieder aus der Atmosphäre geholt, zum Beispiel durch lebende Organismen wie Schalentiere, die CO2 aus der Atmosphäre nutzen.
 
Was weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass durch die Verwitterung von Gestein ungefähr dieselbe Menge CO2 aus der Atmosphäre entnommen wird, die ihr durch natürliche Prozesse zugefügt wird. 
Verwitterung ist die Neutralisierung von Säure mittels der Mineralien von Gestein. Das CO2 wird zuerst als Bikarbonat im Wasser gebunden und formt sich letztendlich viel später im Meer zu Kalkstein und Dolomit. Das CO2 wird aus geologischer Sicht für lange Zeit sicher bewahrt. Durch das Verheizen fossiler Brennstoffe haben wir die Menge CO2, die jährlich in die Atmosphäre gelangt, um den Faktor 10 erhöht. Diese Zunahme von CO2 können wir kompensieren, indem wir den natürlichen Prozess der Verwitterung beschleunigen.
 
Ein Mineral, das in grosser Menge auf der Erde vorkommt, ist das Mineral Olivin, ein grünes Magnesiumsilikat mit einem geringen Anteil Eisen. In Kombination mit Wasser und Co2 ist dieses Mineral instabil und diese chemische Reaktion erfolgt:
 

Mg2SiO4 + 4CO2 + 4H2O → 2Mg2+ + 4HCO3- + H4SiO40

Auf diese Art und Weise wird das Treibhausgas CO2 in Bikarbonat umgewandelt.

Der Verwitterungsprozess findet an der Oberfläche des Gesteins statt. Also hängt die jährlich aufgenommene Menge des aus der Atmosphäre aufgenommen CO2s von der verfügbaren Oberfläche an reaktiven Mineralien ab. Durch das Mahlen von Olivin vergrössern wir die Oberfläche und beschleunigen den Prozess der Verwitterung. Durch das Ausstreuen von gemahlenem Olivin an feuchten und luftigen Orten beschleunigt sich der Verwitterungsprozess noch mehr.

Die Herausforderung

Die vorgestellte Lösung ist eine nachhaltige und relativ einfache Lösung des CO2-Problems.
Die Realisierung ist eine grosse Herausforderung. Die Olivine Group, von der greenSand ein Teil ist, hat diese Herausforderung angenommen und sich selbst zum Ziel gesetzt, das CO2-Problem gemeinsam mit Hilfe von allen auf Basis der hier vorgestellten Lösung mit Olivin anzugehen. greenSand entwickelt Lösungsmöglichkeiten und Produkte aus Olivin für Regierungen, zivile Organisationen, Unternehmen und Konsumenten, um eigenständig einen Beitrag gegen die Erderwärmung leisten zu können. 

 

Die Natur arbeitet


'Wenn über der gesammten Welt 0.12 mm greenSand verteilt wäre, wäre der Treibhauseffekt kompensiert'

Olaf Schuiling

Atelier Middenmeer

Bob Crebas Netl Park